Liebe Leute,

nun muss ich doch einmal in quasi eigener Sache etwas schreiben… Ja, auf meiner privaten Facebook-Seite erscheinen ganz überwiegend Satiren und Glossen. Warum? Weil ich beide Stilformen liebe. Und das ist auch meine ganz private Sache – eine Art Leidenschaft, die ich nicht lassen kann und will. Punkt.

Dennoch besteht natürlich gerade bei Satiren eine große Gefahr. Das Beispiel dafür: Immer wieder fragen mich auch sehr gebildete und zudem nette Menschen nach der Lektüre eines Beitrags, ob denn tatsächlich schon der 1. April sei. Oder ob denn stimme, was da zu lesen ist…

Nun ja, ein wichtiges Element von Satiren ist, dass der beschriebene Sachverhalt tatsächlich zumindest nicht völlig aus der Welt ist. Satiren müssen – für mich – immer einen Bezug zur Realität haben. Andernfalls würde die Satire zum Kalauer werden – ohne jegliche Relevanz oder Bedeutung. Deshalb der kleine Hinweis: Hinter manchen Sätzen steht das Wort „Tatsache!“ – das ist dann also wahr… Echt!

Ob meine Beiträge hier Relevanz oder Bedeutung haben, das kann ja jeder selbst entscheiden. Und eine Debatte darüber, was Satire darf oder nicht, mag ich nicht führen. Höchstens das: Die Grenzen, die auch für Satiren gelten, werden gar nicht selten überschritten, um Aufmerksamkeit zu erzielen. Das mag ich nicht. Spöttelei, Kritik, Übertreibung – das indessen muss sein.

Ich will noch bemerken: Verletzungen von Menschen sind meine Sache nicht. Ich liebe den Humor im Sinne von Erich Kästner: „Humor ist der Regenschirm der Weisen.“ Nein, nein, nein, ich halte mich nicht für einen Weisen – ich suche nur ständig den Regenschirm…

Ach ja, das noch: Dass die Texte offenbar (auch) Freude bereiten – das empfinde ich als Geschenk. Danke dafür!


PS: Die Texte erscheinen grundsätzlich nicht (!) auf der rein geschäftlichen FB-Seite meiner Medienagentur. Nur das hier wird ausnahmsweise auch dort gepostet – weil es ständig Nachfragen gibt und die Beiträge gesucht werden…